Behandlungsmethoden bei diversen Erkrankungen der Haut, des Stütz- und Bewegungsapparates, der Nerven und der inneren Organe mit der Heilschlamm aus dem Siwaschsee

Die Peloidtherapie mit Anwendung der salz- und sulfidhaltier Schlamme aus den Salzseen hat auf der Krim eine lange Tradition. Die erste Heilschlammklinik wurde hier bereits im Jahr 1828 offiziell eröffnet. In vielen Jahren wurden Erfahrungen gesammelt, Wissenschaftler und Ärzte haben Methoden der Peloidtherapie entwickelt, die sich je nach Anwendungsfall und Eigenschaften jedes einzelnen Peloids unterscheiden.

Die Behandlungsmethoden für den Siwasch-Heilschlamm wurden von einer Ärztegruppe unter der Leitung der Frau Dr. med. Gulnara Bahoviddinova entwickelt. Die Frau Dr. med. Gulnara Bahoviddinova ist die Spezialistin für die Untersuchung und Einführung in die Medizinpraxis des Heilschlamms der Meeresbucht Siwasch. Sie ist Leiterin der Abteilung für die Rehabilitation der Poliklinik Nr.1 in Kiew.

Auch wenn der Schlick aus dem westlichen Teil des Siwaschsees erst vor einigen Jahren wissenschaftlich untersucht und als offizielles natürliches Heilmittel zugelassen wurde, wird er bereits in vielen Kurhäusern, Kliniken und Heilanstalten der Ukraine angewendet. Die besonderen Eigenschaften und ausgeprägte heilende Wirkung überzeugen mehr und mehr medizinische Leiter der Heilanstalten, den Siwasch-Heilschlamm in eigenem Haus einzuführen.

Behandlung der Neuritis des Hörnervs

Neuritis behandeln

 

Siwasch-Heilerde wird im Wasserbad bis 40°С aufgewärmt und 1-2 mm dick auf den "Kragenbereich" und Ohrbereich (siehe Bild) aufgetragen.

 Mit einer dünnen Folie abdecken und warm einwickeln.

 Nach 10-15 Minuten mit dem warmen Wasser abwaschen.

 

Die Behandlungen werden täglich vor dem Einschlafen durchgeführt.

 

Behandlungskurs: 10-12 Anwendungen. Kann in 2-3 Monaten wiederholt werden.

 

 


Behandlung der chronischen Tonsillitis (Mandelentzündung, Angina)

Mandelentzündung behandeln

Chronische Tonsillitis ist eine chronische Entzündung der Tonsillen (Mandeln). Also chronische Mandelentzündung oder chronische Halsentzündung oder chronische Angina. Die Krankheit ist ziemlich breit verbreitet, besonders bei Kindern. Die chronische Tonsillitis ist in erster Linie wegen ihrer, mit der Verbreitung der Infektion im Körper verbundenen Komplikationen gefährlich. Die Ausscheidugsprodukte der Mikroben gelangen aus den Mandeln ins Blut und andere flüssige Medien des Organismus und vergiften diese. Diesen Zustand bezeichnet man tonsillogene Intoxikation. Toxine, die von einigen Mikroben produziert werden, haben die Eigenschaft, das Band- und Knorpelgewebe zu beschädigen. Dies führt zu den Entzündungen und Schmerzen der Muskeln und Gelenke.

 

Bei dieser Erkrankung wird die Siwasch-Heilerde abwechselnd auf zwei Körperbereichen angewendet: Fußbereich und Unterkieferbereich.

 

Fußbereich: Die im Wasserbad bis 36-38°С aufgewärmte Heilerde wird 1-2 mm dick in "Sockenform" aufgetragen, mit einer Folie abgedeckt und warm eingewickelt. Nach 20-30 Minuten wird die Heilerde mit dem warmen Wasser abgewaschen.

 

Unterkieferbereich: Die im Wasserbad bis 36-38°С aufgewärmte Heilerde wird 1-2 mm dick auf den Hals unter dem Kiefer aufgetragen, mit einer Folie abgedeckt und warm eingewickelt. Nach 10-15 Minuten wird die Heilerde mit dem warmen Wasser abgewaschen.

 

Die Behandlungen sollten täglich vor dem Einschlafen durchgeführt werden. 6-8 Behandlungen für jeden Bereich. Insgesamt nicht mehr als 15 Anwendungen. Der Behandlungskurs kann 2-3 Mal im Jahr wiederholt werden.


Behandlung der Angina Pectoris (Stenokardie, Brustenge, Herzschmerz)

Angina Pectoris behandeln

(Es wird nicht empfohlen, während der akuten Verlaufsphase der Krankheit anzuwenden)

 

Die Siwasch-Heilerde im Wasserbad bis 30-36°С aufwärmen und auf den Kragenbereich oder Wadenbereich 1-2 mm dick auftragen. Mit der Folie und dann mit der warmen Decke abdecken und 10 Minuten einwirken lassen. Danach mit dem warmen Wasser abwaschen.

 

Behandlungskurs: 7-8 Anwendungen vor dem Einschlafen. Jeden zweiten Tag oder zwei Tage nacheinander, dritter Tag - Pause.

 

Die Behandlung kann zwei Mal im Jahr wiederholt werden.

 

 

 


Behandlung der Neurosen

Neurosen behandlen

 

 

Siwasch-Heilerde im Wasserbad bis 38-40°С aufwärmen und in "Kragenform" 1-2 mm dick auftragen. Zuerst mit der Folie und dann mit der warmen Decke abdecken.

 

Dauer der einzelnen Behandlung: 10-20 Minuten. Danach die Heilerde mit dem warmen Wasser abwaschen.

 

Es wird empfohlen, die Behandlungen täglich, vor dem Einschlafen durchzuführen.

 

Behandlungskurs: 8-10 Anwendungen. Kann 2-3 Mal im Jahr wiederholt werden.

 

 

 

 


Behandlung von Pneumonie (Lungenentzündung)

Lungenentzündung behandeln

 

 

Nach der Rücksprache mit dem Arzt, die Siwasch-Heilerde bis 40-42°С aufwärmen und 1-2 mm dick auf den Lungenbereich und zwischen den Schulterblättern auftragen. Mit der Folie und der warmen Decke abdecken.

 

10 Minuten einwirken lassen und mit dem warmen Wasser abwaschen.

 

Die Behandlungen sollte man täglich vor dem Einschlafen durchführen.

 

Behandlungsdauer: 7-8 Anwendungen.

 

 

 

 

 

 


Behandlung der chronischen Bronchitis mit der Siwasch-Heilerde

chronische Bronchitis behandeln

 

 

 

Die im Wasserbad bis 38-42°С aufgewärmte Siwasch-Heilerde auf den Brust- und Kragenbereich 1-2 mm dick auftragen. Mit der Folie abdecken und warm einwickeln.

 

Nach 10 Minuten Einwirkungszeit mit dem warmen Wasser abwaschen.

 

Täglich vor dem Einschlafen anwenden.

Behandlungskurs: 7-8 Behandlungen.

Kann 2-3 Mal im Jahr wiederholt werden.

 

 

 

 

 


Behandlung von Gallenblase- und Gallengang-Erkrankungen mit der Siwasch-Heilerde

Gallenerkrankungen behandeln

 

 

Siwasch-Heilerde im Wasserbad bis 38-40°С aufwärmen und wie abgebildet auf den Körper rechts unter den Rippen 1-2 mm dick auftragen.

 

Mit der Folie und danach mit der warmen Decke abdecken.

10-20 Minuten einwirken lassen und mit dem warmen Wasser abwaschen.

Täglich, vor dem Einschlafen anwenden.

Behandlungskurs: 8-10 Behandlungen.

 

Kann 2-3 Mal im Jahr wiederholt werden.

 

 

 

 

 


Behandlung von Prostatitis, Adnexitis mit der Siwasch-Heilerde

Prostatitis behandeln

 

(Es wird nicht empfohlen, während der akuten Verlaufsphase der Krankheit anzuwenden)

Siwasch-Heilerde im Wasserbad bis 42-44°С aufwärmen und wie abgebildet auf den Körper in Shorts-Form 1-2 mm dick auftragen.

Mit der Folie abdecken und danach in die warme Decke einwickeln.

10-20 Minuten einwirken lassen und mit dem warmen Wasser abwaschen.

Täglich, vor dem Einschlafen anwenden.

Behandlungskurs: 7-10 Behandlungen.

Beim Auftreten einer Verschärfung des Krankheitsverlaufs eine Behandlungspause von 2-3 Tagen einlegen.

Kann 2-3 Mal im Jahr wiederholt werden.

 

 

 

 


Behandlung der Gastritis (Magenschleimhautentzündung) mit der Siwasch-Heilerde

Gastritis behandeln

 

 

Siwasch-Heilerde im Wasserbad bis 38-40°С aufwärmen und wie abgebildet auf den oberen Bauchbeireich und auf den Bereich der unteren Brustwirbelsäule 1-2 mm dick auftragen.

Mit der Folie und danach mit der warmen Decke abdecken.

10-20 Minuten einwirken lassen und mit dem warmen Wasser abwaschen.

Täglich, vor dem Einschlafen anwenden.

Behandlungskurs: 8-10 Behandlungen.

Kann 2-3 Mal im Jahr wiederholt werden. Am besten im Frühling oder Herbst.

 

 

 

 

 

 


Behandlung der chronischen Sinusitis mit der Siwasch-Heilerde

Sinustitis behandeln

Bei der Behandlung der chronischen Sinusitis wird die Siwasch-Heilerde abwechselnd auf zwei Körperbereiche aufgetragen: Fußbereich und Nebenhöhlenbereich.

 

Fußbereich: Die im Wasserbad bis 40-42°С aufgewärmte Heilerde 1-2 mm dick in "Sockenform" auf die Füße auftragen, mit einer Folie abdecken und warm einwickeln. Nach 30-40 Minuten  mit dem warmen Wasser abwaschen.

 

Nebenhöhlenbereich: Die im Wasserbad bis 40-42°C aufgewärmte Heilerde 1-2 mm dick auf den Nebenhöhlenbereich auftragen, mit einer Folie und danach mit warmer Decke abdecken. Nach 10-15 Minuten die Heilerde mit dem warmen Wasser abwaschen.

 

Nach ein paar Anwendungen, wenn der Körper die Heilerde "kennengelernt" hat, können die beiden Bereiche in einer Anwendung behandelt werden.

 

Die Behandlungen sollten täglich vor dem Einschlafen durchgeführt werden. Kursdauer: 10-15 Behandlungen.

Bei Bedarf kann der Behandlungskurs nach einer Pause von 2 Wochen und nach der Rücksprache mit dem Arzt.


Behandlung der Darmatonie (Darmlähmung) und Darmkrampf mit der Siwasch-Heilerde

Darmlähmung behandeln

 

Siwasch-Heilerde bis 30°С im Wasserbad aufwärmen und auf den Bereich der Lendenwirbelsäule und auf den Bauchbereich 1-2 mm dick auftragen.

Mit einer Folie und danach mit der warmen Decke abdecken.

Behandlungsdauer: Für die Kinder - bis 20 Minuten, für die Erwachsenen - bis 40 Minuten.

Danach die Heilerde mit dem warmen Wasser abwaschen.

Nach der Behandlung folgt eine Ruhepause von 10-20 Minuten. Danach ist es empfehlenswert, ein paar geeignete Krankengymnastik-Übungen zu machen.

 


Peloidtherapie in der Gynäkologie

Behandlugsmethode durch die Benutzung der Heilschlamme heißt Peloidtherapie (vom Grich. pelos - Schlick, Lehm und therapia - Heilung) oder Heilschlammtherapie (Synonym Fangotherapie)

Geschichte der Peloidtherapie

Die Heilschlamme wurden noch in Antike für die Behandlung der unterschiedlichen Erkrankungen benutzt. Die Schriften der alten Historiker und Mediziner bestätigen diesen Fakt. Der im 2. Jh. n. Ch. im Rom lebende Arzt Galen (Galenos Pergamon) erwähnte den Heilschlamm des Flusses Nil, der von Ortsansässigen in medizinischen Zwecken benutzt wurde. Der römische Gelehrter und Autor von Naturgeschichte (Naturalis historia) Plinius der Ältere (1. Jh. n. Ch.) erwähnte "die Wunden heilende Erden" auf Krim. Notizen über die Heilschlammbehandlungen kann man auch in den Werken des altgriechischen Historikers Herodot (5. Jh. v. Ch.), des römischen Arztes und Philosophen Galsn (11. Jh. n. Ch.), des altgriechischen Astronomen Claudius Ptolemäus usw. treffen. Die Heilschlamme der Seen der Enge von Kertsch halfen den Kriegern von Alexander der Große die Wunden zu heilen und den Krim-Khanen die Potenz zu steigern, bevor sie ihre Harems besuchten.

Es gibt eine Menge der Geschichten über die wunderbare Wirkung des Heilschlamms. Hier ist eine von denen. Einmal die giftige Spinne Tarantel biss einen Hirten am Bein. Das Bein war stark angeschwollen, brannte und schmerzte. Um das Bein abzukühlen steckte der Arme das Bein in den Schlick des Sees. Nach einiger Zeit ging der Schmerz zurück. Als er das Bein raus gezogen hat, stellte der Hirte fest, das von der Schwellung keine Spur vorhanden ist. Er erzählte darüber in seinem Dorf und später haben alle Bewohner angefangen, die Bisse der Schlangen, Spinnen und Bienen und danach auch andere Erkrankungen mit dem Schlick des Zaubersees zu heilen.

Heilende Schlamme sind nicht nur die Schlick-Ablagerungen. In Italien, z.B., wird seit dem 15. Jahrhundert das erdige Substrat, das nach den Vulkanausbrüchen geblieben ist, für die Heilung der Krankheiten benutzt.
In Russland fing man an, die heilenden Eigenschaften der Schlamme im 13. Jh. zu nutzen, während der Herrschaft der Khans der Goldenen Horde und Bachtschyssaraj. Besonders bekannt wurden der Schlick des Sees Tinaki (12 km von Astrahan) und die Schlamme der Limane auf der Krim.

Zuerst war die Heilschlammbehandlung ein Mittel der Volksmedizin. Aber bald haben die Geistlichen verstanden, dass die heilenden Kräfte des Schlamms noch effektiver benutzt werden können, in dem man seine Zauberkräfte nicht nur auf den Körper sondern auch auf die Seele wirken lässt. Vor der Behandlung musste man fleisig betten. Und wenn die Behandlung keine Heilung brachte, sagte man, dass der Kranke nicht stark genug an den Gott glaubt. Umgekehrt, bei dem erfolgreichen Ausgang der Behandlung, sprach man die Heilung komplett den oberen Kräften zu.

Später haben die Privatärzte angefangen die Peloidtherapie zu nutzen. Die Behandlungen wurden auf gut Glück durchgeführt, nach der Versuchs-und-Irrtum-Methode. Oft wurde der Patient für ein-zwei (manchmal auch mehr) Stunden in den Schlamm getaucht. Danach follgten die komplette Einwicklung und reichlich heiße Getränke, damit der Kranke gut durchschwitzt. Diese Prozedur hat stark den Organismus stark belastet und endete manchmal tragisch.

Die Eigenschaften der Heilschlamme wurden mit der Zeit immer bekannter. Es kamen erste balneologische Heilstätten. Gleichzeitig wurden neue Methoden der Peloidtherapie entwickelt (siehe unten). Die Medizin beschränkte sich nicht mehr nur auf Heilschlicke und began die Moore der Süßwasser-Gewässer, Sapropel, Lehm, Sand, etc. anzuwenden. In den 30-gen Jahren des lezten Jahrhunderts begann die Entwicklung der außerkurortlichen Behandlung. Aus den Laboratorien kamen wissenschaftliche Grundlagen für die Behandlung der chirurgischen Patologien, Verletzungen des Rückenmarks, usw.

Wirkungsmechanismen des Heilschlamms

Heilschlamm ist zähflüssige, fettige Masse von der schwarzen Farbe (manchmal mit dem blauen Schimmer) mit dem ausgeprägten Geruch am Schwefelwasserstoff, mit 30 bis 50% Wassergehalt. Eigentlich ist das ein Produkte der Wechselwirkung des Salzwassers (und nicht nur) mit den Resten der Tiere und Pflanzen innerhalb der mehreren Jahrhunderten. Die Basis des Heilschlamms sind Mineralien (Sand, Lehm usw.) und die geleähnlichen organischne Stoffe sowie die Eisensulfide verkleben die Basis zu der einheitlichen Masse.

Die chemische Zusammensetzung des Schlamms ist sehr kompliziert. Darin sind Serum, Jod, Amiak, Mangan, schwefelsaures Eisenoxydul, organische Säuren, etc. enthalten.

Außerdem enthält der Heilschlamm die Sporen tragenden Bakterien, Aktinomyzeten (Strahlenpilze), Schimmelpilze, von denen einige bestimmte Substanzen ähnlich dem Penicillin (das sind natürliche Antibiotika) produzieren, was die entzündungshemmende, schmerzlindernde und auflösende Wirkung erklärt.

Im Heilschlamm wurden auch Follikulin (Östron, Estron) und Sinoestrolum gefunden - Substanzen, die den weiblichen Hormonen ähnlich sind.

Die auf den Körper aufgetragene Heilschlamm-Masse wirkt aufgrund der Reibung eine massierende Wirkung aus, die durch das hohe spezifische Gewicht des Schlamms erhöht wird. Das führt zur Beschleunigung des Blutflusses, was auf den Stoffwechsel gut auswirkt. Außerdem dringen einige im Heilschlick enthaltenen Stoffe durch die Haut in den Körper ein, was auch auf den Organismus positiv wirkt.

Wie der Akademiemitglied V.P. Filatov meinte, scheidet jede lebende Zelle des Organismus beim Übergang vom Leben zum Tod spezifische Stoffe aus ("biologische Stimulatoren"), die die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen schädliche Wirkungen steigert. Während der Peloidtherapie-Behandlungen dringen diese Stoffe durch die Haut in das Blut ein und wirken auf den Organismus stimulierend.

Heilschlamme besitzen adsorbierende Eigenschaften. Sie sind in der Lage, die Stoffwechselprodukte, Säuren, Basen, Salze, Bakterien aufzunehmen, was die Hautoberfläche und Schleimhaut reinigt, normalisiert ihre Funktion, unterstützt die Entgiftung des Organismus.

Die Peloidtherapie verbessert die Blutversorgung der Organe des kleinen Beckens, reduziert die Aktivität der exsudativen und infiltrativen Prozesse, erweicht Verwachsungen, regt die hormonelle Funktion der Eierstöcke, stärkt die Muskelfasern.

Der thermische Faktor vom Heilschlick in Kombination mit dem Druck und der chemischen Wirkung wirkt auf den Körper immunmodulierend, wodurch die natürlichen Anpassungsreaktionen hervorgerufen werden.

Jetzt ist es bewiesen, dass die Temperatur des Schlammbades nicht so wichtig ist, wie es früher galt. Ein guter heilender Effekt wird bei den Temperaturen von 28-40°C beobachtet und trotzdem ist die Wärme ein wichtiger Faktor.

Es gibt auch eine Theorie der elektrischen Wirkung des Heilschlamms. Nach dieser Theorie entstehen zwischen dem menschlichen Körper und Mineralmedium elektrische Ströme und reizen die peripheren Nervenenden, stimulieren das zentrale Nervensystem und dadurch das vegetative System und endokrines System (Hormonsystem).

Indikationen für den Einsatz von Heilschlamm bei Erkrankungen des reproduktiven Systems

Peloidtherapie bei Frauen:

  • Chronisch-entzündliche Erkrankung des Uterus (Gebärmutter), Annexe und Vagina;
  • Verwachsungen im kleinen Becken;
  • Erosion des Gebärmutterhalses;
  • Unterfunktion der Eierstöcke;
  • Hormonelle Unfruchtbarkeit;
  • Menopausalen Störungen;
  • Menstruationsstörungen;
  • Genitaler Infantilismus;
  • Deviation des Uterus;
  • Frigidität;
  • Bakterielle Vaginose.

Peloidtherapie bei Männern:

  • Chronische Epididymitis;
  • Orchitis;
  • Chronische Prostatitis;
  • Vesikel;
  • Impotenz;
  • Hormonmangel.

Die Verwendung vom Heilschlamm in der Gynäkologie ist eine gewaltfreie, natürliche Intervention, so dass manchmal eine Operation oder medikamentöse Behandlung vermieden werden kann.

Regelmäßige äußerliche Anwendung des Heilschlicks verbessert den Zustand des Muskel-Skelett-Systems und reduziert die Muskelkontraktion.

Gegenanzeigen zur Anwendung der Peloidtherapie

  • Polypen des Gebärmutterhalses;
  • Endometriose;
  • Dysfunktionalen Uterusblutungen;
  • Blutende Erosion;
  • Akute Entzündungen;
  • Fieber;
  • Tuberkulose;
  • Nephritis, Nephrose;
  • Bösartige und gutartige Tumoren und der Zustand nach ihrer Entfernung;
  • Schwangerschaft;
  • Psychische Störungen;
  • Epilepsie;
  • Thyreotoxikose;
  • Krankheiten des Blutes und blutbildenden Organe.

Methoden der Peloidtherapie-Anwendung

1. Applikationen

Das sind Auftragungen des heilenden Schlamms auf den entsprechenden Bereich des Körpers, je nach Art der Erkrankung.

In gynäkologischen Anwendungen werden die Heilschlamm-Applikationen in Form von "Unterhosen" aufgetragen. Temperatur des Schlicks - 40-42 °C. Die Behandlungen werden jeden zweiten Tag durchgeführt mit der Dauer von 15-20 min.

Behandlungskurs - 10 bis 12 Anwendungen.

2. Innerkörperliche Schlammanwendung

a) Vaginal

  • Vaginale Bäder - die Einführung in die Vagina der Heilschlamm-Lösung;
  • Vaginaler Tampon - die Einführung in die Vagina eines mit Schlamm durchtränktes Tampons.

b) Rektal

  • Rektaler (Enddarm) Tampon. Vor allem für männliche sexuelle Störungen verwendet.

3. Integrierte (kombinierte) Peloidtherapie

Die Kombination aus Applikationen, vaginalen und rektalen Anwendungen in verschiedenen Variationen.

4. Galvanische Peloidtherapie

Die galvanische Peloidtherapie kombiniert die Wirkung von Heilschlick und Gleichstrom.

Zwei Heilschlamm-Fladen werden auf die Haut gelegt. Darauf werden die Elektroden mit dem angeschlossenen Gleichstrom von 0,5 bis 0,6 mA/cm2 platziert. Die Dauer der Behandlung - 20-30 min.

Die Wirkung des Stroms auf den Organismus führt zu Reizungen der Haut-Rezeptoren und erleichtert die Einführung der im Schlamm enthaltenen Ionen in den Körper, wodurch die chemische Wirkung verstärkt wird.

Von den anderen Peloidtherapie-Methoden, die den heilenden Schlamm in Kombination mit dem elektrischen Strom verwenden, können die Elektrophorese mit Heilschlamm-Extrakt, diathermische Schlambehandlung, Schlamm-Induktothermie etc. erwähnt werden.

Es ist sinnvoll, die Peloidtherapie mit der Krankengymnastik, Reflextherapie, Homöopathie zu kombinieren.

Die Peloidtherapie sollte nur nach der ärztlichen Verordnung und nach der gründlichen Untersuchung durchgeführt werden.

Dies ist eine (nur wenig modifizierte) Übersetzung des Artikels von der russischen Webseite "Wir wollen Kinder" (hotimdetey.ru). Diese Webseite ist für die Menschen gedacht, die sich Kinder wünschen aber aufgrund der gewissen Ursachen noch keine Kinder bekommen können. Die Adresse des Originals: http://hotimdetey.ru/article/netraditsionnaya_meditsina/tselebnie_gryazi

 

SIVASH-Shop in Wien

Schönbrunner Schloßstraße 1 / Eingang - Schönbrunner Straße 232

1120 Wien

Nähe U4 Meidlinger Hauptstraße / Aufgang Ruckergasse

 

Öffnungszeiten: 

Di:   16:00 - 18:00

Mi:  16:00 - 18:00

Do:  16:00 - 18:00



Haftungshinweis

Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.