Eigenschaften der Sivash-Heilerde

Überblick der Eigenschaften der Sivash-Heilerde:

 dunkelgrauer sulfidhaltiger Meeresschlick mit einem leichten Schwefelwasserstoffgeruch.

Dichte: ca. 1,5-1,6 g/cm3

Feuchtigkeitsgewichtsanteil: ca. 41-42%

pH-Wert: ca. 7,1-7,8 (neutrale bis leicht alkalische Reaktion)

Schwefelwasserstoffgehalt: ca. 0,1%

Mineralgehalt der Schlammlösung: ca. 173 g/l (Salzgehalt des Ozeans liegt bei 30 g/l, Totes Meer-Wasser 320 g/l)

Magnesiumgehalt der Schlammlösung: ca. 8 g/l (Totes Meer-Wasser hat ca. 1,3 g/l)

Calziumgehalt der Schlammlösung: ca. 0,8 g/l (Totes Meer-Wasser hat ca. 0,5 g/l)

Wärmekapazität: ca. 2,2-2,3 kJ/kgK

Verunreinigung mit den Teilchen >0.25 mm: ca. 0,5-0,7%

Klebrigkeit: ca. 1,1-1,5 kPa

Gleitwiderstand: ca. 0,6-0,8 kPa

 

Der Sivash-Heilschlick entsteht in der konzentrierten rosafarbenen Sole. In der Sole des Sivash-Sees leben sehr seltene Mikroalgen Dunaliella Salina. Zum eigenen Schutz produzieren die Mikroalgen große Mengen an verschiedenen Carotinoiden, vor allem Beta-Carotin und geben der Sole eine schöne rosa Farbe.

Der Heilschlamm erreicht den Anwender in seiner natürlichen, anwendungsfertigen Form. Er wirkt dadurch effektiver und muss nicht zuerst mit Wasser angerührt werden.

Sivash-Heilschlamm wirkt auch bei dünnen (1-2 mm) Auftragungen. Dies vereinfacht die Peloidtherapie erheblich.

Sivash-Heilschlamm hat sehr gute Werte bezüglich Gleitwiderstand und Klebrigkeit, was seine Anwendung am Körper bequem und leicht macht. Er fließt vom Körper nicht ab und kleckert nicht. Auch wenn der Heilschlick trocken wird bleibt er noch recht gut an der Haut haften.

Nach der Behandlung lässt sich der Sivash-Heilschlamm problemlos mit Wasser abwaschen und eignet sich gut auch für die häusliche Heilschlamm (Fango)-Therapie.

 

Falls die Heilschlamm-Applikation mit einer Folie abgedeckt oder bedampft wird, bleibt der Heilschlick feucht und kann nach der Behandlung mit einem Spatel von der Haut abgetragen und die Reste mit einem nassen Tuch abgewischt werden. Dabei lasst sich der Schlamm gut aus dem Stoff auswaschen und die Tücher werden wieder sauber.

 

Außerdem kann man bei Heilschlamm-Anwendungen nichts falsch machen. Der heilende Meeresschlick hat als Naturprodukt beim bestimmungsgemäßen Gebrauch praktisch keine Nebenwirkungen.

 

Die heilende Wirkung des Heilschlamms ist im Ursprungsland wissenschaftlich nachgewiesen.

 

Das Konformitätsbewertungsverfahren gemäß dem deutschem Medizinproduktegesetz und der EU-Richtlinie über Medizinprodukte ist abgeschlossen.

Der Meeresschlick aus dem westlichen Teil des Siwaschsees wird in Europa unter dem Namen SIVASH®-Heilerde vertrieben.

Die Heilschlammstruktur ist ein kompliziertes physikalisch-chemisches dynamisches System, das aus den gegenseitig verbundenen Komponenten besteht und zwar: 1. Schlammlösung, 2. Grobdisperser Anteil (Calcium- und Magnesium-Gerippe und tonhaltiges Gerippe) und 3. Feindisperser Anteil (hydrophiler kolloider Komplex):

 

1. Die Schlammlösung ist der flüssige Schlammanteil, der hauptsächlich aus den im Wasser gelösten Salzen besteht. Die Salzenkonzentration der Schlammlösung beträgt 135,56 g/dm3. Dominierende Komponenten der Schlammlösung sind Chlorid-, Natrium- und Magnesium-Ionen. Aus dem Verhältnis von Basis-Kationen und -Anionen ergibt sich, dass die Schlammlösung eine Chlorid-Magnesium-Natrium Lösung ist.

 

2. Der grobdisperse Anteil ist der harte Träger der Heilschlamm-Masse, der aus Teilchen mit Durchmesser größer als 0,001 mm besteht. Das sind hauptsächlich Salzkristalle, Gipsteilchen und pflanzlich-tierische Reste. Die Silikatteilchen mit dem Durchmesser von 0,1 mm bis 0,25 mm sind in der Menge 9,06 % vorhanden. Sie sind einerseits nicht wünschenswert, weil sie zur Verschlechterung der plastisch-viskosen Eigenschaften des Heilschlamms führen. Aus der anderen Sicht bilden sie aber ein robustes Schlammgerippe und halten die Form einer Heilschlammapplikation. Die Menge der Silikateilchen mit Durchmesser von 0,01 mm bis 0,1 mm und von 0,001 mm bis 0,01 mm beträgt jeweils 9,16 % und 3,36 %. Die Komponenten des Calcium- und Magnesium-Gerippes sind: Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Calciumsulfat und Calciumphosphat.

 

3. Die Kolloidfraktion des Heilschlamms besteht aus Teilchen mit dem Durchmesser kleiner als 0,001 mm: Reste der zersetzten organischen Stoffen und organisch-mineralischen Verbindungen (Schwefeleisen, Eisensulfide). Die Kolloidfraktion verbindet einzelne Teilchen des Heilschlamm-Gerippes, füllt die Zwischenräume des Gerippes aus und verleiht dem Heilschlamm die thermische, adsorbierende und plastische Eigenschaften. Der Anteil des Kolloidkomplexes beträgt in dem Heilschlamm 12,76 %. Im hydrophilen Komplex dominieren Mineralstoffen.

 

Der Gehalt der organischen Stoffe liegt in dem Sivash-Heilschlamm bei 8,26 % (umgerechnet auf Kohlenstoff in der luftgetrockneten Masse) , was für die Heilschlämme charakteristisch ist. Ein wesentlicher Anteil an den organischen Stoffen dieses Heilschlamms haben die Huminstoffe, die für ihre gute Sorptionsfähigkeit, bakteriologische (antimicrobielle Wirkung auf die Testkulturen der Kolibakterie, Pseudomonas aeruginosa und Staphylococcus aureus) und biostimulierende Aktivität bekannt sind. Als Komponente der organischen Zusammensetzung enthält der Heilschlamm auch die Bitumen: Freies Bitumen A und gebundenes Bitumen C. Diese verleihen dem Heilschlamm die antiseptischen Eigenschaften. Einige Komponenten des organischen Komplexes haben biologische Eigenschaften und können bei Behandlung von einer Reihe der Erkrankungen verwendet werden.

 

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